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62% der Menschen lieben es zu Schlafen, weil ihr Leben nur aus dem Ruder läuft, wenn sie wach sind.

Fast ein Drittel des Lebens geht damit dahin: Schlafen. Manche halten das für Zeitverschwendung.

Doch wenig Schlaf über Tage kann die Leistung des Gehirns senken. Langfristig könnte Schlafentzug die Entstehung von Demenz fördern, warnen Neurologen.

"In unserer Informationsgesellschaft schlafen wir ein bis eineinhalb Stunden kürzer als noch in den 1960er Jahren", sagt Geert Mayer, Neurologe und Chefarzt der Hephata-Klinik in Schwalmstadt.

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"Wir haben relativen Schlafentzug - alle."

Entspannungsbad

Im Schlaf erholen sich Körper und Geist: Während der nächtlichen Regenerationsphase erneuern sich die Zellen, der Stoffwechsel wird reguliert, das Immunsystem baut sich neu auf und im Gehirn läuft die Informationsverarbeitung auf Hochtouren.

„Der Cortisolhaushalt zum Beispiel wird unter Schlafentzug genauso beeinträchtigt wie das Gedächtnis“, erläuterte Prof. Dr. med. Thomas Pollmächer vom Zentrum für psychische Gesundheit in Ingolstadt. Und „schon bei Gesunden werden nach ganz kurzfristigen Schlafstörungen erhebliche Veränderungen der Immunfunktion beobachtet“.

Im Zuge seiner Forschungen hat die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. med. Jan Born, Universitätsklinikum Tübingen, kürzlich die Hypothese formuliert, dass der Schlaf eine System- und Gedächtnisverknüpfung durchführt, wobei hier das kognitive genauso wie das immunologische Gedächtnis gemeint ist.

Chronifizierung schon bei Kindern und Jugendlichen

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„Die Insomnie ist eine der ganz, ganz häufigen Erkrankungen und noch häufiger als Depressionen, also ein riesiges Problem in Europa“, betonte Pollmächer. Wer dabei meint, dass sie erst in höherem Alter auftritt, der irrt: Bis zu 30 Prozent der Kinder haben Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Die Hoffnung, das Problem wachse sich aus, erfülle sich dabei nicht, im Gegenteil: „Wir sehen im Jugendalter massive Insomnie-Chronifizierungen mit den daraus resultierenden psychischen Problemen“, sagte Prof. Dr. rer. nat. Angelika Schlarb, Psychologin an der Universität Bielefeld.

Schlarb hatte in einer Untersuchung festgestellt, dass Patienten, die sich einer Psychotherapie unterzogen, bereits im Kindesalter deutlich mehr Schlafprobleme hatten als Gesunde, und diese Probleme nahmen im Laufe der Jahre deutlich zu.

 

Besonders genau muss nach Erfahrungen der Psychologin bei Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) hingeschaut werden, „denn viele Kinder mit vermeintlicher ADHS haben eigentlich ein Schlafproblem. Müde Kinder wirken als hätten sie ein ADHS.“ Daten der Bielefelder Ambulanz zeigten, „dass bis zu 37 Prozent der Kinder mit vermeintlicher ADHS stattdessen ein massives Schlafproblem haben“, so Schlarb.

Mutter und Sohn

Studien zeigen, dass in Deutschland zwischen 300 000 und 1,9 Millionen Menschen nicht mehr ohne Schlafmittel auskommen. „Es überwiegen medikamentöse Ansätze in der klinischen Praxis, laut Prof. Dr. rer. soc. Dieter Riemann, Psychologe an der Universitätsklinik Freiburg. Der hohe Chronifizierungsgrad ist ein Zeichen dafür, „dass die Behandlungsangebote in unserem Gesundheitssystem womöglich nicht optimal sind“.

Folgen von Schlafmangel

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Schon nach einer einzigen durchwachten Nacht fühlt man sich schlapp, lustlos und kann sich nur schlecht konzentrieren. Typisch ist auch, dass man mehr Hunger hat, vor allem auf Fettes oder Süßes. Wer permanent schlecht oder zu wenig schläft, muss mit ernsten Folgen für die Gesundheit rechnen. Denn sowohl der Körper als auch die Psyche leiden, wenn die wichtige Regenrationsphase in der Nacht zu kurz kommt.

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Auf körperlicher Ebene kann sich Schlafmangel zum Beispiel folgendermaßen auswirken:

  • Kopfschmerzen

  • Stoffwechselstörungen

  • Erhöhte Blutzuckerwerte

  • Gewichtszunahme

  • Bluthochdruck

  • Infektanfälligkeit

  • Frühzeitige Alterung der Haut

 

Auf psychischer Ebene kann sich Schlafmangel zum Beispiel folgendermaßen auswirken:

  • Müdigkeit und Erschöpfung am Tag

  • Konzentrationsabfall

  • Verminderte Leistungsfähigkeit

  • Reizbarkeit, Empfindlichkeit

  • Antriebsmangel

  • Aggressivität

  • Stressanfälligkeit

  • Burnout

 

Bei andauernden Schlafstörungen wird eine frühzeitige Alterung sowohl auf körperlicher als auch auf geistiger Ebene begünstigt und es kann zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Hirnleistung kommen.


Zudem steigt das Risiko für Übergewicht, riskantes Suchtverhalten und verschiedene Erkrankungen wie zum Beispiel:

  • Depression

  • Herzerkrankungen

  • Diabetes

  • Alzheimer-Demenz

Schlafstörungen behandeln

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Gerade langanhaltende Schlafstörungen sind für Betroffene sehr belastend. Sie sind tagsüber müde und zunehmend erschöpft.

Mit der Aussicht, auch in der nächsten Nacht wieder nicht schlafen zu können, fragen sich Geplagte mit Schlafstörungen:   

 

Was hilft wirklich?

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Die gute Nachricht ist: Häufig können die Betroffenen mit einigen Verhaltensregeln, Hypnose oder Hausmitteln selbst wieder zu einem erholsamen Schlaf finden.

Mädchen genießen ihr Getränk

Durch meine langjährige Erfahrung als Therapeut, Coach und Trainer habe ich ein Behandlungskonzept erarbeitet, das auf neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht und funktioniert.

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Wenn auch Sie von Schlafproblemen betroffen sind und wenn sie wissen möchten was Sie dagegen tun können , dann melden Sie sich unter:

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dietmar.geis@googlemail.com oder Mob.: 0176-64311410

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